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Faruk Süren – ehemaliger Präsident von Galatasaray

Faruk Süren: Galatasarays Präsident in der europäischen Erfolgsära

Die Präsidentschaft von Faruk Süren fällt in eine der erfolgreichsten sportlichen Phasen von Galatasaray. Zwischen 1996 und 2001 gewann der Klub vier türkische Meisterschaften in Serie und im Jahr 2000 zwei europäische Trophäen.

Vom Vorstandsmitglied zum Präsidenten

Süren wurde am 28. Juli 1945 in Istanbul geboren. Er besuchte die Deutsche Schule Istanbul und studierte Betriebswirtschaft an der Universität Istanbul. Nach verschiedenen Aufgaben im Galatasaray-Vorstand wurde er am 16. März 1996 zum Präsidenten gewählt. Sportlich setzte der Verein auf Kontinuität mit Trainer Fatih Terim.

Von der Saison 1996/97 an wurde Galatasaray viermal hintereinander türkischer Meister. Diese Serie schuf die Grundlage für eine Mannschaft, die nicht nur national dominierte, sondern auch in Europa zunehmend konkurrenzfähig wurde.

Die europäischen Titel von 2000

Am 17. Mai 2000 gewann Galatasaray in Kopenhagen nach einem Elfmeterschießen gegen Arsenal den UEFA-Pokal. Wenige Monate später folgte in Monaco ein Sieg gegen Real Madrid im UEFA-Superpokal. Es waren die ersten großen UEFA-Trophäen eines türkischen Vereins.

Neben den sportlichen Erfolgen beschäftigten den Klub Fragen der Finanzierung, der Kaderbindung und der wirtschaftlichen Organisation. Süren gründete beziehungsweise begleitete Gesellschaftsstrukturen, mit denen Galatasaray seine kommerziellen Aktivitäten ausbauen wollte. Seine Amtszeit endete 2001. In der Erinnerung bleibt sie vor allem mit der Mannschaft verbunden, die dem türkischen Vereinsfußball seinen bis dahin größten internationalen Erfolg brachte.

Quellen

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